als wir am 14.10 in puno angekommen sind, hatte ich das glueck, sehr frueh wach zu werden und den see im morgengrauen zu sehen. wow! sofort verliebt
am bahnhof angekommen habe ich mich von den londonern verabschiedet, die nach copacabana in bolivien weiterzogen und habe ein anderes grueppchen angesprochen, die auch grad angekommen waren, 3 jungs aus kanada. wir haben uns zusammen ein hostal gesucht und nach ein paar stunden nachgeholten schlaf sind wir die stadt erkunden gegangen,d.h. zum hafen, auf einen handwerksmarkt und zum grossen lebensmittelmarkt. und eine tour fuer den naechsten tag gebucht.
15.10.08. mittwochging es also frueh los. mit dem schiff eine weile gefahren und zu den „islas flotantes“ gekommen, schwimmende inseln. die insel, die haeuser darauf und die schiffe waren alle aus dem selben schilfgras. die insel waren auf den torfartigen wurzelkissen aufgebaut und somit in der lage, die haeuser und familien zu tragen. und wurde alles genau erklaert
wir sind dann wietergefahren, zur groessten insel auf der seite des sees, insel taquile. sah irgendwie nicht aus wie in suedamerika, viele schafen terassen,steinwaelle,hecken. die leute lebten sehr urspruenglich, einfache kleidung und die maenner hatten muetzen auf (selbstgestrickte) die ihren sozialen status anzeigten. komplett rot bedeutet verheiratet, halb rot ledig und eine muetze in neonfarben durften nur die wichtigen personen tragen.
eine familie der insel hat essen vorbereitet und anschliessend wurde wir zum traditionellen tanz aufgefordert. wir hatten noch etwas zeit und sind auf den „hauptplatz“ der insel geschlaendert. 

ein kanadier hatte stifte dabei und hat sie unter den kindern verteilt.
am 16.10. donnerstag sind wir nach arequipa gefahren. eine lange fahrt, man gewoehnt sich aber schnell dran und kann im bus lesen, karten spielen und schlafen
wir sind abends angekommen und haben die aufgestaute energie nachts weggetanzt.
freitag, den 17.10 sind die drei jungs zum flughafen und ich hab mir die stadt genauer ngesehen.arequipa ist eine eunderschoene stadt, die gebaeude an der Plaza sind aus weissem stein, es wachsen palmen und im hintergrund sieht man den vulkan.
noch zum fluss und zum markt gelaufen, dann im hostal neue leute kennengelernt. 
18.10. an diesem tag war das besondere, dass ich bei meinem stadtspaziergang in eine prozession gekommen bin, die des „señor de los milagros“, herr der wunder. aeltere damen standen in lilanen kleidern und barfuss auf der strasse, eine menge priester dazu, es wurde musik gespielt und weihrauch verbrannt. und schliesslich wurde die figur auf einer bahre aus der kirche und durch die strasse getragen. abends war ich mit den „clowns“ weg, 2chilenen, die durch suedamerika reisen und sich mit ihren artistischen tricks ihre reise finanzieren. an diesem abemd war arbeiten angesagt, in einem club tolle sachen mit luftballons machen. zum beispiel huete. und jeder wollte so einen haben, haha.
der sonntag war nicht so spektakulaer. dafuer ist mir am montag ,den 20.10. etwas ganz besonderes passiert =)
durch das internet habe ich mitbekommen, dass eine freundin zufaelligerweise auch gerade in arequipa ist!! und durch glueck und moderne technik (handy) haben wir es sogar geschafft, uns in der stadt zu treffen! was fuer ein wunder!
sie macht eine art soziales jahr in peru. ich musste aber leider an dem abend schon weiterfahren,mit dem nachtbus nach tacna.
21.10.08, dienstag. hab mir die stadt mit der tollen plaza angeschaut. der brunnen und ein teil der kirche waren von Herrn Eiffel konstruiert. ja, der vom turm. ich habe jetzt in vielen staedten konstruktionen von ihm entdeckt,seltsam,scheint ein grosser suedamerikaliebhaber gewesen zu sein. ich habe meine reise fuer den naechsetn tag organisiert, ueber die granze nach chile.
mittwochs habe ich also noch alles moegliche erledigt, geld getauscht und zum bahnhof der stadt. das erste mal im zug unterwegs =) im warteraum habe ich schon viele andere traveler gesehen und wir haben uns auf der fahrt direkt angefreundet. 2 schweden, ein ami und eine schweizerin =) die fahrt war kurz und verging wie im flug. in arica, chile hatten wir erst ein kleines problem, wegen „eingeschmuggelten fruechten“. es ist verboten, die ueber die grenze zu bringen. dazu hatten wir jetzt 2 stunden weniger zeit, und stellten alle die uhren von 7 auf 9uhr. wir suchten uns zusammen ein hotel und etwas zu essen =)
23.10. donnerstag. der grosse tag. anna sollte morgens mit dem flugzeug aus santiago kommen.
ich bin sie abholen gegangen, und dann sind wir mit den neuen freunden zu einem strand von arica gelaufen. wir haben alte fischerboote gesehen und sogar ein total walross (?).
am abend sind wir dann auf den schwarzen felsen gestiegen, der am rand von arica thronte. wir hatten eine tolle aussicht auf die stadt und das meer und haben die riesige, hell beleuchtete jesusstatue bestaunt. es tat richtig gut, sich mal wieder auf deutsch zu unterhalten!
fuer den naechsten tag hatten wir eine tour gebucht. zum hoechsten see der welt (wenn ich das richig verstanden habe und der guide nicht angegeben hat
Lago chungará. wir hatten einige stationen auf dem weg dorthin.
hyroglyphen im felsen, einen der aeltesten friedhoefe suedamerikas, die aussicht auf ein gruenes tal zwischen staubigen felsen, unglaubliche kakteen, vacuñas am strassenrand,… uns wurde sogar ein magnetfeld gezeigt. das auto hielt an… und rollte von alleine rueckwaerts den berg ho
ch!
unglaublich.



und schliesslich sind wir im nationalpark lauca angekommen. atemberaubende sicht auf seen und berge.

abends sind anna und ich direkt mit dem nachtbus weiter gefahren.